Kerim Engizek kehrt am 11. Juli bei OKTAGON91 in Köln für seinen Rückkampf gegen Krzysztof Jotko zurück. In ihrem ersten Kampf machte Jotko kurzen Prozess mit Engizek und besiegte ihn nach 3 Minuten und 37 Sekunden durch Submission. Engizek ging mit einer gebrochenen Hand aus dem vorherigen Kampf und ohne Trainingslager in diesen Kampf und will nun beweisen, dass es nur Glück war und dass er der bessere Kämpfer ist.

„Scheiß auf den Titel, also ich weiß, mein Titel steht jetzt auf dem Spiel, das ist was Großes, aber ich mache mir gar keinen Druck, ich will einfach nur zeigen, dass ich der bessere Kämpfer bin“ – sagte Engizek in einem Interview mit RTL im Vorfeld dieses Kampfes. Für Engizek geht es darum, sich zu beweisen, und für Jotko darum, seinen Titel im Mittelgewicht zu holen. Erneut betritt Jotko feindliches Terrain und wird versuchen, Engizek den Gürtel abzunehmen, so wie er ihm im Januar das Preisgeld des „Tipsport Gamechangers“ abgenommen hat.

Engizek war vor seinem Kampf gegen Jotko im Januar elf Jahre lang ungeschlagen und gewann nationale Titel sowie die OKTAGON-Meisterschaft im Mittelgewicht. Engizek hat bei OKTAGON eine Bilanz von 6:1, und ein Sieg über Jotko könnte den Weg für große Kämpfe ebnen.
Sollte Muradov seinen Vertrag verlängern – er ist derzeit noch Interim-Champion –, wäre dieser Kampf durchaus sinnvoll, und Will Fleury hat bereits mehrfach davon gesprochen, ins Mittelgewicht zu wechseln. Er sagte, er glaube, dass Jotko Engizek erneut besiegen werde, wolle aber gegen denjenigen antreten, der zum Zeitpunkt seines Wechsels den Mittelgewichtstitel innehat.

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