DENIZ ILBAY – VOM TOILETTEN REINIGEN ZUM OKTAGON-SUPERSTAR

Bei einem kürzlichen Auftritt im „Knockout Club Podcast“ erzählte Deniz Ilbay viele inspirierende Geschichten, doch eine stach besonders hervor. Deniz Ilbay berichtete Folgendes:

„Ich habe vor zweieinhalb Jahren samstags oder vor drei Jahren ungefähr, da hat der Christian in der Frankfurter Festhalle gegen diesen Olivera den zweiten Kampf gemacht. Da war ich samstagsmorgens noch Toiletten putzen und dann saßen wir abends und Papa in der Halle und der Papa, dann sag ich zum Papa Papa, stell mal vor, irgendwann kämpfen wir in so einer Halle und exakt 9 Monate später habe ich in derselben Halle vor 10 000 Zuschauern gekämpft.“

Vom Toilettenputzen bis hin zu Kämpfen auf der größten Bühne Europas. Im selben Zitat sagte er auch, dass er, sollte ihm all das genommen werden, nicht zögern würde, wieder Toiletten zu putzen – solange sein Kühlschrank voll und seine Kinder gut gekleidet wären. Für Deniz Ilbay steht die Familie an erster Stelle, und das sieht man bei jedem seiner Kämpfe.

Mit seinem Vater in der Ecke hat Ilbay eine der besten Geschichten im OKTAGON geschrieben. Vom ersten Tag seiner Boxkarriere bis hin zum Kampf auf einer der größten Veranstaltungen der deutschen MMA-Geschichte am vergangenen Wochenende in Hamburg. Wie geht es für Ilbay weiter?

Ein weiterer Sprung in der Rangliste? Kämpfe gegen Ayton de Paepe oder James Hendin könnten für Ilbay sehr reizvoll sein. Wann? Möglicherweise in seiner Heimatstadt Köln, oder er wartet vielleicht auf das Frankfurter Stadion im September. Bei seinem Kampf gegen Hamerski in Hamburg hat er einige Schläge ins Gesicht abbekommen – keine langfristigen Verletzungen, aber dennoch potenzielle Verletzungen oder Schnitte, bei denen er nicht riskieren möchte, dass sie sich vor der Gelegenheit, beim größten Event des Jahres zu kämpfen, wieder öffnen. 

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